Stiftung Palma Aquarium: Erhaltung, Erforschung und Schutz der marinen Fauna

Stiftung Palma Aquarium: Erhaltung, Erforschung und Schutz der marinen Fauna

17-02-2026

Die Stiftung Palma Aquarium schließt das Jahr 2025 mit einer äußerst positiven Bilanz ab und festigt ihren Ruf als Referenz-Einrichtung für die Erhaltung der Fauna des Meeres der Balearen, die wissenschaftliche Forschung und die Umweltbildung. Ihre Arbeit fokussiert sich auf den Schutz gefährdeter Arten, die Betreuung gestrandeter Tiere und die Bewusstseinsbildung der Öffentlichkeit.

Projekte zur Erhaltung der Meereswelt

Im Jahr 2025 hat sich die Stiftung Palma Aquarium intensiv an verschiedenen Erhaltungsprojekten beteiligt.

Dank des Projekts „Petits Taurons – Acció Stellaris“ konnten 156 Großgefleckte Katzenhaie im Meer der Balearen ausgewildert werden, wodurch die Populationen dieser Tiere verstärkt wurden, die auf der Roten Liste der Fische der Balearen als gefährdete Art eingestuft sind.

Mit dem Projekt „Cavallets de Mar Balears“ wurde erreicht, dass 728 Seepferdchen in ihren natürlichen Lebensraum entlassen werden konnten und die Populationen dieser im Mittelmeer besonders gefährdeten Arten verstärkten.

Im Rahmen des Programms „Head Starting“ wurden 14 Meeresschildkröten in die Freiheit entlassen, die in einem kontrollierten Umfeld aufgezogen wurden, bis sie groß genug waren, um in ihrem natürlichen Habitat ausreichende Überlebenschancen zu haben.

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Das Strandungsnetzwerk und das Projekt OCEMIB

Das Projekt OCEMIB spielte eine Schlüsselrolle bei der Rettung von auf den Balearen gestrandeten Meerestieren. 2025 wurden 162 Tiere registriert, darunter 29 Wale, 4 Haie, 8 Teufelsrochen und 121 Meeresschildkröten.

26 dieser Schildkröten wurden ins Rehabilitationszentrum eingeliefert. Die Heilungsrate lag bei 81 % und 29 Tiere kehrten im Laufe des Jahres ins Meer zurück (11 von ihnen waren 2024 gerettet worden und 18 im Jahr 2025). Vier weitere werden noch im Rehabilitationszentrum betreut.

Die gesammelten Daten belegen die größten Gefahren, von denen die Meeresschildkröten bedroht sind: 30 % von ihnen hatten Plastik verschluckt, 15 % hatten sich in Netzen verfangen und andere fielen dem Beifang zum Opfer, wurden von Schiffen gerammt oder aus anderen Gründen verletzt. Dies verdeutlicht die Dringlichkeit der Weiterführung der Arbeit im Bereich Vorbeugung und Bewusstseinsbildung.

 

Wissenschaftliche Forschung und institutionelle Zusammenarbeit

Die Stiftung Palma Aquarium hat im Jahr 2025 mit 65 bis 70 Institutionen und über 100 Kooperationspartnern zusammengearbeitet. Gemeinsam mit Universitäten und Forschungszentren wie der Universität Barcelona, der Universität der Balearen, der Universität Valencia und dem Oberster Rat für wissenschaftliche Forschung (CSIC) hat sie sich an wichtigen wissenschaftlichen Projekten beteiligt, unter anderem an Genstudien und Studien zur Knochenchronologie der Meeresschildkröten, an der Forschung über Epibionten auf Walen und an Studien zur Temperatur an Niststränden.

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Umweltbildung und Gemeinschaftsaktionen

Weitere wesentliche Bereiche der Aktivität der Stiftung waren die Umweltbildung und das soziale Engagement. 2025 wurden 108 Vorträge und Workshops veranstaltet, an denen über 3500 Personen teilnahmen.

Außerdem wurden 6 Strandreinigungen organisiert, bei denen 100 freiwillige Helfer mehr als 115 kg Müll einsammelten und mit denen die Botschaft bekräftigt wurde, dass der Schutz der Küste eine gemeinsame Verantwortung ist.

Das Sozialprojekt „Naturalmente Solidario“ ermöglichte 338 Menschen aus acht sozialen Organisationen die Teilnahme an Aktivitäten zur Umweltbildung und den Kontakt mit der Meereswelt.

 

Der Blick in die Zukunft

Diese Bilanz bekräftigt das Engagement der Stiftung Palma Aquarium für die Erhaltung der marinen Fauna, die wissenschaftliche Forschung und die Umweltbildung. Ihr Ziel ist es, weiterhin Wissen zu verbreiten, die am stärksten gefährdeten Arten zu schützen und ein kollektives Bewusstsein zu fördern, das die Gesundheit der marinen Ökosysteme des Meeres der Balearen auf lange Sicht gewährleistet.

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